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FAQ: Rodeln - Sicherheit, Technik und Tourenplanung

Hier findest du die wichtigsten Informationen zum Thema Rodeln.

Rodeln: Tourenplanung

Eine Kunstrodelbahn wird ausschließlich für den professionellen Rodelsport benutzt und ist speziell für diesen Zweck angelegt. Das Freizeitrodeln findet in der Regel auf Naturrodelbahnen an natürlichen Hängen statt.
Vor dem Rodeln ist es wichtig, dass du dich mit der richtigen Rodeltechnik vertraut machst. Um Gefahrensituationen zu vermeiden, musst du sicher Bremsen und Lenken können.
Zum Rodeln sollte der Boden der Rodelbahn vollständig mit Schnee bedeckt sein. Etwa fünf bis zehn Zentimeter sind optimal.
Es ist generell nicht erlaubt auf Skipisten zu rodeln. Eine parallele Nutzung ist zu gefährlich. Daher sind in den meisten Wintersportorten Ski- und Rodelpisten getrennt.
Es gibt eine Vielzahl weiterer Geräte, mit denen du beim Rodeln Spaß haben kannst. Vor allem neue Trendsportgeräte, wie das Snowbike oder der Ski-Bockerl, werden immer beliebter.
Im Internet gibt es verschiedene Seiten, auf den du überprüfen kannst, ob in einem Wintersportgebiet ausreichend Schnee liegt. Hier erfährst du sofort, ob die aktuelle Schneelage einen Wintersportbetrieb zulässt.
Eine vorgeschriebene Mindestgröße gibt es beim Rodeln nicht. Allerdings sollten Kinder ohne Probleme auf dem Schlitten sitzen können. Bei kleinen Kindern können die Eltern mitfahren und das Lenken und Bremsen übernehmen.
Zum Rodeln bist du nie zu alt. Bei diesem Wintersport geht es vor allem darum, Spaß im Schnee zu haben. Solange du körperlich fit bist, kannst du in jedem Alter Rodeln gehen.
Spezielle Rodelbahnen für Kinder gibt es nicht. Allerdings empfiehlt es sich, vor allem bei kleinen Kindern eine einfache Rodelbahn mit wenig Steigung zu wählen.
Es gibt Bahnen, die abends beleuchtet sind. Am besten erkundigst du dich bei der entsprechenden Rodelbahn, ob das Rodeln im Dunkeln möglich ist.
Die längste Rodelbahn in Österreich liegt in Salzburg. Die Wildkogel Rodel-Arena ist 14 Kilometer lang und hat einen Höhenunterschied von 1 300 Metern. Weitere lange Rodelbahnen findest du in der Liste der längsten Rodelbahnen im Internet.
Es gibt Rodelstrecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Strecken mit wenig Steigung und einem Lift sollten ältere Damen, die körperlich fit sind, eine gute Rodelmöglichkeit bieten.
An den meisten Rodelbahnen gibt es eine Berghütte mit Restaurant. Hier kannst für eine kurze Pause oder nach dem Rodeln einkehren und dich stärken. In den meisten Fällen sind dies jedoch öffentliche Restaurants, die nicht vermietet werden.
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Rodeln: Ausrüstung

Wichtig ist, dass du dich beim Rodeln warm anziehst. Am besten solltest du wasserdichte und warme Skikleidung anziehen. Außerdem solltest du einen Helm tragen, damit du deinen Kopf ausreichend schützt.
Am besten verwendest du für das Rodeln gewöhnliche Winterstiefel. Wichtig ist, dass deine Schuhe wasserdicht sind und deine Füße warm halten. Zusätzlich kannst du über deine Stiefel Gamaschen tragen. So verhinderst du, dass Schnee in deine Schuhe fällt.
Schlitten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Je nach Länge des Schlittens können drei Personen Platz finden.
Um einen Schlitten schneller zu machen, kannst du die Kufen, wie beim Skifahren, mit Skiwachs behandeln. Dadurch verhinderst du, dass sich das Schmelzwasser des Schnees auf den Kufen absetzt und erhöhst die Gleitfähigkeit des Schlittens.
Auf vielen Rodelbahnen gibt es die Möglichkeit, einen Schlitten direkt an der Bahn auszuleihen. Falls du dir unsicher bist, erkundige die dich im Vorfeld beim Anbieter, ob es einen Verleih gibt. Eine gute Zusammenfassung von Rodelstrecken und Verleihstationen findest du auf verschiedenen Internetseiten.
Je nach Schlittenmodell, gibt es unterschiedliche Merkmale, die einen guten Schlitten ausmachen. Generell solltest du auf eine gute Qualität und eine ordentliche Verarbeitung achten. Falls du einen Schlitten für Erwachsene kaufst, muss er stabil genug sein, um dein Gewicht auszuhalten. Im Internet findest du zahlreiche Schlittentests und Bewertungen der Kunden, die dir bei der Auswahl helfen.
Neben den klassischen Holz- und Lenkschlitten gibt es mittlerweile eine Vielzahl alternativer Rodelgeräte. Neue Trends, wie Snowbiken oder eine Ski-Bockerl-Fahrt bringen Abwechslung in den Rodelsport.
Bei Schlittenkauf solltest du vor allem auf eine gute Qualität achten. So kannst du sicher sein, dass dein Schlitten den Anforderungen auf der Rodelbahn standhält und nicht leicht kaputt geht. Außerdem ist es entscheidend, für welchen Zweck du den Schlitten benötigst. Abhängig davon, wie viele Personen auf dem Schlitten fahren und wie schwer sie sind, kommen unterschiedliche Modelle in Frage.
Ein Schlitten für mehrere Personen muss auf jeden Fall lang genug sein. Wichtig ist, dass beide problemlos auf dem Schlitten Platz finden und nicht während der Fahrt herunterfallen.
Wie stabil ein Klappschlitten ist, hängt vom jeweiligen Modell ab. Wie bei gewöhnlichen Schlitten, gibt es bei Klappschlitten starke Unterschiede in der Qualität.
Wie beim Kauf eines gewöhnlichen Schlittens, solltest du beim Kauf eines Klappschlittens auf gute Qualität achten und einen gut verarbeiteten Schlitten kaufen. Grade beim Klappschlitten ist es wichtig, dass er stabil ist und ausreichend Gewicht aushält.
Ein Bob ist ein Lenkschlitten, der auf Kunststoff besteht. Im Vergleich zu herkömmlichen Holzschlitten erreichen sie durch ihre Bauweise meistens eine höhere Geschwindigkeit. Sportler benutzen professionelle Bobschlitten bei den Olympischen Winterspielen.

Rodeln: Technik

Für die grundlegende Technik beim Rodeln setzt du dich mit Blick in Fahrtrichtung auf den Schlitten. Mit einer Hand greifst du die Schlaufe, mit der anderen Hand hältst du dich am Schlitten fest. Bremsen und Lenken kannst du mit deinen Beinen.
Beim Schlittenfahren lenkst du hauptsächlich mit deinen Beinen. Wenn du nach rechts fahren willst, stemmst du deinen rechten Fuß vor dir in den Schnee. Für eine Linkskurve benutzt du deinen linken Fuß. Zusätzlich nutzt du dein Gewicht und lehnst dich mit deinem Oberkörper auf die Kufe im Kurveninneren.
Beim Schlittenfahren bremst du mit deinen Beinen. Dazu stemmst du beide Beine gleichzeitig in den Schnee. Bei Hörnerschlitten kannst du zusätzlich den Schlitten an den Hörnern nach oben ziehen. So kommst du schneller zum Stehen.
Für mehr Geschwindigkeit beim Rodeln kannst du die Kufen deines Schlittens mit Skiwachs bearbeiten. Außerdem wirst du schneller, wenn du dich beim Rodeln weit nach hinten lehnst und dich möglichst flach machst. So verringerst du den Widerstand während der Abfahrt.
Snowtubing ist, wie die Fahrt mit dem Ski-Bockerl oder Snowbike, eine relative neue Art zu rodeln. Da du beim Snowtubing mit einem großen Gummireifen unterwegs bist, bietet dir diese Rodelart kaum Möglichkeiten zu lenken. Am besten setzt oder legst du dich in den Reifen und genießt die Abfahrt. Aus Sicherheitsgründen solltest du beim Snowtubing auf jeden Fall einen Helm tragen.
Ein Pinguinschlag bezeichnet die Beschleunigungsschläge mit den Händen am Beginn der Rodelbahn. Diese Bezeichnung ist vor allem bei Rennrodlern geläufig.

Rodeln: Sicherheit

Damit du beim Rodeln Unfälle vermeidest, solltest du auf die anderen Rodler achten. Meistens lassen sich Unfälle verhindern, wenn du dich rücksichtsvoll gegenüber den anderen Fahrern verhältst.
Für ein sicheres Rodeln solltest du beim Fahren einen Helm tragen. Außerdem ist es wichtig, sich nicht zu überschätzen. Du solltest nur auf Bergen rodeln, bei denen du dir sicher bist, dass du sie problemlos fahren kannst.
Für deine eigene Sicherheit ist es empfehlenswert, beim Rodeln einen Helm zu tragen. Vor allem bei ungewöhnlichen Rodelarten, wie dem Snowbike oder Ski-Bockerl, ist das Tragen eines Helms wichtig.
Zum Rodeln empfiehlt es sich einen Ski-, Snowboard- oder Rodelhelm zu tragen. Diese Helme sind speziell für den Wintersport hergestellt und eignen sich am besten für das Rodeln.
Es macht keinen Unterschied, ob du einen Ski- oder Snowboardhelm zum Rodeln verwendest. Beide Helme sind speziell für den Wintersport geeignet. Sie sind aus einem härteren Material und schützen einen deutlich größeren Teil des Kopfs als ein Fahrradhelm. Ein Fahrradhelm bietet dir deutlich weniger Schutz als ein Ski- oder Snowboardhelm und sollte nicht verwendet werden.
Wenn du mit Kindern rodelst, solltest du für eine sichere Ausrüstung sorgen. Ihr solltet auf jeden Fall Helme tragen, die sich für den Wintersport eignen und vor dem Fahren den Schlitten auf Schäden überprüfen. Vor allem kleine Kinder sollten zusätzlich einen Wirbelsäulenschutz unter der Jacke tragen. Außerdem solltest du einen einfachen Berg aussuchen, den Kinder problemlos herunterfahren können.