Einmalige Outdoor Touren und Reisen

FAQ Skitouren

Hier findest du die wichtigsten Informationen zum Thema Skitouren.

Skitouren: Tourenplanung

Wenn du noch keine Erfahrung hast, kannst du einen Einsteigerkurs für das Skitourengehen besuchen, bei dem du wichtige Aspekte des Tourengehens kennenlernst. Für Fortgeschrittene werden längere Touren oder spezielle Kurse angeboten.
Wer Skitouren gehen möchte, sollte bereits Erfahrung im Skifahren haben. Für Anfänger im Skitouren gehen bietet sich ein zweitägiger Einsteigerkurs an.
Wenn du Skitouren mit Kindern gehen willst, musst du darauf achten, dass diese bereits gut Skifahren können und Spaß an einem Aufstieg haben. Außerdem sollten Touren mit Kindern nicht zu lange dauern. Je nach Erfahrung des Kindes sollte eine kleine Skitour ab sieben bis acht Jahren machbar sein.
Der Deutsche Alpenverein hat 10 Regeln für Skitouren auf Pisten aufgestellt, an die du dich halten solltest.
Zu Vorbereitung auf eine Skitour kannst du deine Ausdauer trainieren. Auch Muskeltraining und Skigymnastik sind zu empfehlen.
Zum Skitouren gehen musst du kein Abfahrtsprofi sein, aber die Grundlagen des Skifahrens solltest du beherrschen, wenn du Skitouren gehen möchtest.
Typische Skitouren gibt es in fast jeder Skiregion. Die wahrscheinlich bekannteste Skidurchquerung der Alpen ist die Haute Route. Die Tour dauert rund eine Woche und ist nur für fortgeschrittene Tourengeher zu empfehlen.
In den meisten Skigebieten werden Skitouren für Einsteiger angeboten. Zum Beispiel eine zweitägige Schnuppertour im Allgäu in Begleitung eines ausgebildeten Guides.
Pisten auf Gletscherskigebieten sind meist breiter und flacher als normale Pisten. Das Fahren kann also sogar einfacher sein als auf der normalen Skipiste.
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Skitouren: Ausrüstung

Du benötigst Ski, die sich zum Tourengehen eignen, eine Tourenbindung, Skistöcke mit großen Tellern, Steigfelle und spezielle Schuhe, einen Rucksack für den Transport von Getränken und Verpflegung, Wechselkleidung, Erste-Hilfe-Set und Sicherheitsausrüstung. Ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LSV) sollte jeder Tourengeher mit sich führen. Weiterhin Schaufel und Sonde, mit der ein Verschütteter punktgenau geortet werden kann.
Tourenski sind leichter als herkömmliche Ski. Das vereinfacht den Aufstieg. Für die Abfahrt sind jedoch schwerere Skier besser zu handhaben. Sind dir Aufstieg und Abfahrt gleich wichtig, bietet sich ein Allmountain-Ski an. Das Besondere ist, dass Tourenski für alle Schneeverhältnisse gut geeignet sind. Sie sind in der Regel breiter, kürzer und weicher als typische Alpinski.
Die grobe Regel für die richtige Länge bei Tourenski lautet Körpergröße minus zehn Zentimeter. Weiterhin spielt das eigene Gewicht eine Rolle: Je schwerer du bist, desto länger sollten die Ski sein. Zum Gewicht zählt auch die mitgeführte Ausrüstung. Am besten lässt du dich von einem Fachhändler beraten.
Tourenski sollten gewachst werden. Nach dem Aufstieg mit aufgeklebten Fellen findet schließlich auch eine Abfahrt statt.
Auch Tourenski sind tailliert. Aber nicht so stark wie herkömmliche Abfahrtski, damit sie im Tiefschnee für besseren Auftrieb sorgen.
Für kürzere Touren können normale Skischuhe genutzt werden, spezielle Schuhe zum Tourengehen sind jedoch empfehlenswert. Diese haben eine Profilsohle und sind weicher und leichter als die normalen Skischuhe. Bei der Nutzung einer Tourenbindung müssen spezielle Schuhe benutzt werden.
Der Tourenskischuh sollte in jedem Fall gut passen. Sonst bekommst du Blasen beim Aufstieg. Weiterhin musst du überlegen, ob du ein leichteres Modell bevorzugst, was den Aufstieg einfacher macht oder ob es dir wichtiger ist bei der Abfahrt das bessere Fahrvergnügen zu haben. Leichtere Modelle haben meist eine geringere Lebensdauer. Grundsätzlich sind Tourenskischuhe teurer als herkömmliche Skischuhe.
Tourenbindungen sind dafür gemacht, den Berg hochzulaufen. Es gibt die Möglichkeit die Ferse vom Ski zu lösen. Das erleichtert den Aufstieg. Die Bindungen sind leichter als herkömmliche Skibindungen. Meist sind Tourenbindungen teurer und weniger stabil.
Da der Aufstieg sehr anstrengend sein kann, ist es wichtig atmungsaktive Kleidung zu tragen. Du solltest dich nicht genauso warm wie für einen regulären Pistentag kleiden. Ersatzkleidung und eine leichte Jacke sollten im Rucksack mitgeführt werden, da du von schlechtem Wetter überrascht werden kannst.
Die Felle beim Skitouren gehen bestehen aus Synthetik, Mohair oder einem Mix aus beiden Materialien.
Das Tourenfell muss genau auf den Ski passen. Es gibt hierzu spezielle Felle, die entsprechend zugeschnitten werden können. Mohair-Felle sind zwar teurer als Felle aus Synthetikmaterial, bieten jedoch bessere Gleiteigenschaften.
Nach der Tour solltest du die Felle mit Klebefläche an Klebefläche zusammenfalten, nachdem du sie gesäubert hast. Die Klebeflächen sollten auf keinen Fall frei liegen, sonst können sie austrocknen oder verschmutzen. Die Felle sollten langsam bei Zimmertemperatur trocknen. Weiterhin kannst du die Felle mit Imprägnierspray behandeln, damit sie wasserabweisend bleiben.
Wo Tourenfelle das Zurückrutschen nicht mehr verhindern, werden Harscheisen angelegt. Diese sorgen bei starken Steigungen auf eisigem und harschigem Schnee für den nötigen Halt.