Einmalige Outdoor Touren und Reisen

FAQ Snowboarden - Geführte Snowboardtouren und -Kurse

Hier findest du die wichtigsten Informationen zum Thema Snowboarden.

Snowboarden: Tourenplanung

Der Einstieg ist je nach Talent, körperlicher Verfassung und Vorkenntnissen unterschiedlich schwer. Es ist in jedem Fall sinnvoll, einen Snowboardkurs zu machen.
Mit der Erfahrung als Skifahrer hast du bereits ein besseres Gefühl auf dem Brett. Da du aber auf einem, statt auf zwei Brettern stehst ist es ein anderes Fahrgefühl. Außerdem sind die Bewegungen beim Snowboarden anders. Das Erlernen der richtigen Technik sollte einem jedoch grundsätzlich leichter fallen.
Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Je nach Vorerfahrungen und Talent machst du schneller oder langsamer Fortschritte beim Snowboard fahren. Zum Beispiel kannst du einen dreitägigen Snowboardkurs in Tirol buchen.
Ja, du kannst hier Outdoor Geschenkgutscheine kaufen. Den Wert bestimmst du selber und bist nicht an irgendwelche Preisvorgaben gebunden.

Snowboarden: Ausrüstung

Es gibt viele unterschiedliche Snowboardtypen. Welches Snowboard sich für dich am besten eignet, hängt davon ab, wie gut deine Fahrkünste sind, in welchem Gelände du fahren willst und welchen Fahrstil du ausübst. Eine Übersicht zu den Snowboardarten informiert dich über die unterschiedlichen Typen.
Wer das erste Mal Wintersport betreibt, braucht unterschiedliches Zubehör. Du musst jedoch nicht direkt alles kaufen. Für den Beginn lohnt es sich die Ausrüstung, also ein Snowboard, die zugehörigen Boots und Schutzausrüstung auszuleihen. Bei der Oberbekleidung solltest du darauf achten, dass sie winterfest und wasserdicht ist. Weiterhin ist das Tragen spezieller Socken, Handschuhe und einer Skibrille zu empfehlen.
Bei Snowboards gibt es unterschiedliche Härten. Einfacher zu kontrollieren sind für Anfänger weiche und nicht zu lange Boards. Mit einem Allroundboard, kannst du als Anfänger nichts falsch machen. Mit diesem kannst du testen, welcher Fahrstil dir am meisten liegt.
Die richtige Länge für dein Snowboard hängt von deiner Größe ab, ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist und welchen Fahrstil du bevorzugst. Mithilfe eines Rechners, bei dem du Körpergröße und Boardtyp eingibst, wird die optimale Boardlänge für dich berechnet. Wer besonders große Füße hat, sollte außerdem darauf achten, ein breites Snowboard zu verwenden, damit die Boots nicht über die Kante stehen.
Für Anfänger sind weichere Snowboards geeignet, da sie einfach zu kontrollieren sind und mehr Fehler verzeihen. Auch für die Nutzung im Funpark sind weiche Snowboards geeignet. Der Nachteil bei weichen Boards ist, dass sie bei hohen Geschwindigkeiten „flattern“ und die Kontrolle erschweren. Mit harten Boards kannst du besser schnell fahren, da sie bei hohen Geschwindigkeiten ein gutes Gleiten ermöglichen.
Die richtige Snowboardgröße orientiert sich grundsätzlich an der Körpergröße. Jedoch gibt es für Snowboards eine Maximalbelastung, die den Herstellerangaben zu entnehmen ist.
Snowboards, die zum Tiefschneefahren geeignet sind, brauchen größeren Auftrieb. Sie sind daher breiter als andere Snowboard-Arten.
Für die unterschiedlichen Abfahrtsarten werden verschiedene Kantenwinkel benötigt. Beim Freestyle sind die Kanten relativ stumpf, beim Freeride mittelscharf und für Rennen werden sie sehr stark geschliffen. Ob deine Kante scharf genug ist, kannst du testen. indem du mit einem Fingernagel über die Kante fährst. Wenn du danach „Staub“ an der Kante oder am Finger hast, ist die Kante scharf genug.
Anfänger sollten sich für die ersten Erfahrungen auf dem Snowboard zunächst die Ausrüstung leihen. Wer Gefallen am Sport findet, kann sich danach die passende Ausrüstung kaufen. Außerdem weißt du nach der ersten Nutzung besser, auf was du beim Kauf achten solltest.

Es gibt mehrere Arten von Bindungen. auf die du zurückgreifen kannst. Je nachdem welchen Fahrstil du ausübst und wie groß dein Fahrkönnen ist, eignen sich unterschiedliche Bindungsarten. Die Preise variieren je nach Hersteller teilweise deutlich. Die Softbindung wird auch als Strap- oder Ratschenbindung bezeichnet und ist die am häufigsten verwendete Snowboardbindung. Der Fahrer trägt Softboots, die an der Rückseite durch einen wadenhohen Schaft (Highback) fixiert werden. Vorne erfolgt eine Sicherung über mehrere Kunststoffbänder, die nach dem Einsteigen festgezogen werden. Sie wird hauptsächlich auf Allmountain-, Freeride- und Freestylesnowboards angewendet. Die Flow-Bindung vom gleichnamigen Hersteller ist für alle Softboots geeignet. Das Highback lässt sich nach hinten klappen und ermöglicht ein einfaches Einsteigen. Der Vorderfuß ist durch ein Textilstück mit Kunststoffbändern geschützt, die einmalig auf die Größe der Boots eingestellt werden müssen. Bei der Cinch-Bindung vom Hersteller K2 handelt es sich um eine Mischung aus Flow- und Softbindung. Das Highback kann heruntergeklappt werden. Am Vorderfuß befinden sich Ratschen. Sie eignet sich für Softboots. In die Step-In-Bindung kannst du im Stehen einsteigen, sie ähnelt der Skibindung. Die Bindung ist zu großen Teilen in den Schuh integriert. Der Schuh hat eine verstärkte Rückwand und unterhalb eine Metallstange die auf der Platte befestigt wird. Es gibt mehrere Variationen und die Bindungsart gibt es sowohl für Hard- als auch für Softboots. Die Plattenbindung war die erste kommerzielle Bindung und findet heute kaum noch Einsatz. Sie ähnelt einer Skibindung und wird mit Hardboots getragen. Sie eignet sich vor allem für hohe Geschwindigkeiten und ermöglicht ein schnelles Ein- und Aussteigen.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Bindungseinstellung. Die sogenannte Duckstance ist der natürlichen Fußstellung ähnlich. Der vordere Fuß steht in Fahrtrichtung und der hintere Fuß entgegen der Bewegungsrichtung. Hinten und vorne beträgt der Bindungswinkel zehn bis zwölf Grad. Bei der Freeridestellung zeigen sowohl der vordere als auch der hintere Fuß in Fahrtrichtung. Der Bindungswinkel bei dieser Fußstellung beträgt fünf bis sieben Grad. Die Fahrer können sich schneller vorwärts bewegen. Welche Bindungseinstellung für dich am besten ist, findest du durch Ausprobieren heraus. Tipps zur Montage können dir beim Einstellen helfen.
Das Highback ist die Stütze an der Fußrückseite von Softboot-Bindungen. Je höher das Highback, desto fester ist der Fuß in der Bindung fixiert und die Kraftausübung auf die Rückseite des Snowboards ist größer.
Es gibt unterschiedliche Größen bei Snowboardbindungen, die von der Schuhgröße und dem Hersteller der Bindung abhängen. Außerdem gibt es Unterschiede bei Männern und Frauen. Eine Tabelle mit Größenangaben für Bindungen gängiger Hersteller findest du im Internet.
Viele Handschuhmodelle zum Snowboarden sind mit einer Unterschiene ausgestattet, die das Handgelenk schützt. Manche Modelle verfügen über doppelten Schutz für die Innen- und Außenhand. Beide Handschuhvarianten schützen die Hand beim Sturz und sind als Sicherheitsausrüstung für jeden Snowboarder zu empfehlen.
Hardboots bieten grundsätzlich einen besseren Halt. Sie sind steifer, sodass du dein Snowboard besser kontrollieren kannst. Im Gegensatz dazu sind Softboots weicher, flexibler und angenehmer zu tragen. Hardboots wurden von den Softboots fast völlig vom Markt verdrängt und werden nur noch von wenigen Herstellern angeboten.
Beim Snowboardfahren solltest du immer Schutzausrüstung tragen. Besonders in der Halfpipe ist das Tragen von Protektor-Handschuhen und einem Helm wichtig, damit du bei Stürzen geschützt bist.
Am besten verwendest du einen Rucksack, der über eine extra Befestigungsmöglichkeit für den Transport eines Snowboards verfügt.

Snowboarden: Technik

Lass dich aus dem Stand von hinten schubsen. Der Fuß, mit dem du nach vorne gehst, um dich abzustützen, ist in der Regel der Fuß, der auch beim Snowboarden vorne auf dem Brett steht.
Die Bezeichnungen sagen aus, welcher Fuß auf dem Snowboard die Fahrtrichtung anzeigt. Goofy bedeutet, dass der rechte Fuß vorne steht. Bei Regular steht der linke Fuß vorne.
Du nimmst den hinteren Fuß aus der Bindung und stellst ihn zwischen die beiden Bindungen. Für einen besseren Halt gibt es Anti-Rutsch-Pads, die auf das Snowboard geklebt werden können. Du lehnst dich an den Anker des Schleppliftes und kannst dich zusätzlich mit den Händen festhalten. Mit etwas Übung solltest du die Benutzung des Schlepplifts problemlos meistern.
Es gibt viele Tricks, die du mit dem Snowboard machen kannst. Tipps für das Üben von Snowboardtricks gibt es auf verschiedenen Internetseiten.