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Rundreise: Vulkane & Salzseen in Bolivien

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  • inklusive
    • Reisen im Land mit Bussen und Taxen
    • Verpflegung während der geführten Bergtouren Licancabur und Parinacota und im Salar de Uyuni
    • Geführte Bergwanderungen
    • Reiseleitung vor Ort
    • Eintrittsgebühren Nationalparke
    • Rundtour im Salar de Uyuni
    • Bergtouren Licancabur und Parinacota mit Organisation, Führer und Leihausrüstung
    • Übernachtungen in einfachen Hotels oder Zelten
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    • Reiseunfall- und Krankenversicherung
    • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
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Beschreibung

Wir landen in La Paz, dem mit 3.500 m höchstgelegenen Regierungssitz der Welt. Nach der obligatorischen Stadtbesichtigung unternehmen wir interessante Ausflüge in die nähere Umgebung, z.B. zum sagenumwobenen Titicacasee, den Ruinen von Tiwanaku und ins höchstgelegene Skigebiet der Welt nach Chacaltaya.

Später verlegen wir unseren Standort dann in den Süden Boliviens nach Uyuni, um den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Erde, genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei steht mit der Besteigung des Licancabur ein perfekt geformter Vulkankegel von fast 6.000 Metern Höhe auf dem Programm.

Im Sajamanationalpark besteigen wir den prachtvollen Eisvulkan Parinacota, durchfahren die gefährlichste Passtrasse der Welt nach Coroico und...

Wir landen in La Paz, dem mit 3.500 m höchstgelegenen Regierungssitz der Welt. Nach der obligatorischen Stadtbesichtigung unternehmen wir interessante Ausflüge in die nähere Umgebung, z.B. zum sagenumwobenen Titicacasee, den Ruinen von Tiwanaku und ins höchstgelegene Skigebiet der Welt nach Chacaltaya.

Später verlegen wir unseren Standort dann in den Süden Boliviens nach Uyuni, um den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Erde, genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei steht mit der Besteigung des Licancabur ein perfekt geformter Vulkankegel von fast 6.000 Metern Höhe auf dem Programm.

Im Sajamanationalpark besteigen wir den prachtvollen Eisvulkan Parinacota, durchfahren die gefährlichste Passtrasse der Welt nach Coroico und besuchen zum Abschluss die faszinierende Condoririgruppe.

Highlights

- La Paz

- Salar de Uyuni

- Coroico

- Cerro Uchumachi

- Titicacasee

- Isla de Sol

- Copacabana

- Chacaltaya

- Licancabur

- Condoririgebiet

- Parinacota

- Optional:

- Illimani

Termine und Preise:

1. bis 22. Juni 2013

Weitere Termine auf Anfrage!

1. Reisetag: Ankunft in La Paz

Allein der Anflug auf La Paz zwischen eisgepanzerten 6000ern kann einem den Atem rauben, nach der Landung tut dies sicherlich die große Höhe von über 4000 Metern. Doch wir bleiben nicht in El Alto sondern begeben uns in die tieferen Gefilde der Metropole auf nur noch gut 3500. Jetzt wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant von La Paz.

2. Reisetag: Stadt La Paz

Um uns langsam an die große Höhe zu gewöhnen, steht zuerst einmal eine Stadtbesichtigung an. Da gibt es einiges zu sehen, zum Beispiel die berühmte Calle Linares, praktisch ein einziger Marktplatz. Grosse Teile der Stadt sind stark indigen geprägt, überall gibt es Stände, praktisch alles und zwar wirklich alles kann hier erworben werden. Hier befindet sich auch das weltweit einzige Cocamuseum, also können wir es uns nicht entgehen lassen nähere Informationen über die überragende Bedeutung dieser vielfältigen Nutzpflanze für das Land und seine Bevölkerung. Zum Essen wählen wir dann ein ganz landestypische Lokal aus, um noch mehr den Eindruck zu gewinnen in Bolivien angekommen zu sein. Am Nachmittag folgt dann ein kleines Kontrastprogramm, neben der Prachtstrasse des Prado steht auch ein Besuch des Regierungspalastes auf dem Plan. Dazu besichtigen wir die Plazas Murillo und San Franzisco, beide mit imposanten Kirchen geschmückt. Dazu gibt es grüne Parks, von wo aus neben ultramodernen Hochhäusern auch die ärmlichen Hütten an den Berghängen über der Stadt gut zu sehen sind. Beim Abendessen werden uns dann die vielfältigen Lichtspiele in verschiedenen Höhenlagen begeistern.

3. Reisetag: Tiwanaku

Für heute steht noch mal etwas Kultur auf dem Plan, die wichtigste präkolumbische Kulturstätte Boliviens wollen wir uns vornehmen, Tiwanaku. Die Ruinen liegen nur 70 km von La Paz entfernt und sind somit gut zu erreichen. Es soll einst der Gott Con Ticci Wiracocha aus dem Titicacasee gestiegen sein und die Sonne erschaffen haben. Dazu dann in Tiwanaku die Welt und die Menschen. Tiwanaku (100v.Chr.- 1200n.Chr.) ist nach wie vor eine der geheimnisvollsten Kulturen Südamerikas. Die ehemalige Hauptstadt Tiwanakus liegt ca. 20 km im Landesinneren Boliviens, auch die Sonnen- und die Mondinsel gehörten früher zum Reich. Möglicherweise lag Tiwanaku vormals direkt am Seeufer, da der See früher größer war. Genaueres ist aber über die Tiwanakukultur nicht bekannt, die hier sichtbaren Bauwerke werden zwischen die Jahre 400 und 1000 datiert. Auch bei der Einwohnerzahl tappen die Forscher im Dunkeln zwischen 20000 und 12000 schwanken die Zahlen. Interessante Säulenmonolithe schauen wir uns noch an, dazu die tempelartige Sonnenwarte Kalasasaya und den Hügel Akapana. Auch das Sonnetor Intipunto darf nicht fehlen im Programm. Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Copacabana, wo wir zu Abendessen und auch übernachten.

4. Reisetag: Titicacasee

Wie viele Superlativen umgeben den sagenumwobenen Titicacasee, höchster schiffbarer See der Welt usw. Doch all das zählt nichts mehr wenn man ihn erst wirklich vor sich sieht. Tiefblau, unendlich weiträumig und mit großartigen Bergen im Hintergrund, einfach phantastisch. Unser Ziel heißt Copacabana, nicht nur Boliviens bekanntester Wallfahrtsort, sondern auch Ausgangspunkt für unsere kleine Bootstour auf dem See. Wir fahren hinüber zur Isla de Sol, der berühmten Sonneninsel, einer Legende nach der Ursprung des Inkareiches. Auch schon vor der Inkazeit galt die Insel als heiliger Ort. Prächtig sind die Ausblicke von hier vor allem auf die nördliche Cordillera Real mit Illampu und Ancohuma. Wir durchwandern die Insel von Norden nach Süden und kehren zum Südhafen zurück.

Nach dem obligatorischen Fischessen im Hafen wandern wir noch etwas am See entlang und besteigen am Abend den Madonnenberg Cerro Calvario. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den gesamten See. Hier gibt es auch einen Kreuzweg, dazu werden aus Blumen oft kleine Gräber nachgebildet. Da machen wir aber nicht mit, eine Beteiligung an der Verehrung der Mutter Erde Pachamama unter zu Hilfenahme von Schnaps wäre da schon interessanter.

Wir übernachten heute in Copacabana mit prächtigen Ausblicken auf den in tiefstem Blau leuchtenden See.

5.Reisetag: Cerro Ceroca

Ein kleiner Berg in der direkten Umgebung von Copacabana steht heute auf dem Programm, der Cerro Ceroca, immerhin schon deutlich über 4000 Meter hoch. Gemächlich wandern wir durch sattgrünes Weideland, von zahlreichen Tierarten genutzt. Später wird der Weg steiler, die ausblicke dafür immer weitläufiger. Schnell ist dann der Antennen „geschmückte“ Gipfelbereich geschafft. Bis hin zur Cordillera Apolobamba ganz im Norden Boliviens kann man hier schauen, dazu natürlich über fast den kompletten See. Auch für Paragleiter ist dieser Ort als Startplatz gut geeignet und gern genutzt. Er bietet sich vor allem deswegen an, weil man auf der Rückseite mit dem Allradfahrzeug zum Gipfel fahren kann, diesen Weg benutzen wir für den Abstieg. Unten im Ort bleibt noch Zeit für eine Forelle zum Mittagessen, bevor wir uns per Bus aufmachen, zurück nach La Paz.

6. Reisetag: Auf dem Weg nach Coroico

Zuerst durchfahren wir La Paz in Richtung Villa Fatima, einem indigen geprägten Stadtteil mit zahlreichen Märkten und Verkaufständen. Hier startet auch unser Kleinbus, den wir in Richtung Coroico chartern. Zuerst geht es an einem Kontrollpunkt vorbei auf den 4750 Meter hohen Abra de Cumbre. Imposante Gebirgszüge und ein kristallklarer See säumen die Passhöhe, eigentlich ein nur schwer noch zu steigernder Eindruck. Doch nur eigentlich, nun geht es 3000 Höhenmetern hinab in die Yungas. Die schmalen Wegstücke werden oft als die gefährlichste Strasse der Welt bezeichnet. Immer grüner und üppiger wird die Vegetation, dann kommt der Höhepunkt der Tour, mehrere Hundert Meter fällt der Berg direkt neben uns ab, die Strasse ist kaum breiter als ein Pferdewagen. Sprudelnde Wasserfälle teilen sich die Szenerie mit übergroßen Farnen, tropischen Sträuchern und sogar Bambus. Hinter der Puente Yolosa auf nur noch 1200 Metern geht es durch tropische Plantagen wieder etwas hinauf nach Coroico (1750m). Dort beziehen wir erst mal unser Hotel und schauen uns in der unmittelbaren Umgebung um, eintropisch geprägtes Abendessen beschließt den Tag. Warscheinlich schaffen wir es die nahegelegen Wasserfaelle zu besuchen, mit Bademoeglichkeit.

7. Reisetag: Cerro Uchumachi

Malerisch ist Coroico von kleinen Hügeln mit Kaffee-,Zitrus-,Bananen-, und Cocaplantagen umgeben, sodass sich zahlreiche Wandermöglichkeiten ergeben. Unsere Tour führt zum Cerro Uchumachi, einem dichtbewachsenen Bergruecken ueber der Stadt. Von hier aus haben wir praechtige Ausblicke auf die Koenigscordilliere. Auf dem Weg liegen alte Hacienden, diverse Pflanzungen und terrassierte Hänge säumen unseren Weg durch die grandiose und eigentümliche Urwaldlandschaft. Wer nicht an den Wasserfaellen baden möchte kann das zurück in Coroico nachholen, saubere und angenehme Piscinas stehen hier zur Verfügung. Danach sehen wir uns etwas den Ort an, sicher wird sich auch ein geeignetes Restaurant für das Abendessen finden. Übernachtet wird wiederum in Coroico.

8. Reisetag: Cumbre Corioco, Cerro Saturno

Mit dem ersten Bus fahren wir auf die Passhöhe zurück, dort steht eine mehr als interessante Wanderung an. Ein kleines Wachhäuschen ist hier postiert, genau genommen handelt es sich um einen Nationalparkeingang. Auf breiten Wegen steigen wir erst mal dem bekannten Trek nach Coroico entgegen, bis der erste See passiert ist. Anstatt dem Coroicotrek zu folgen, wechseln wir die Seiten, denn in der anderen Richtung gibt es eine durchaus interessante Gipfelgestalt die wir uns heute vornehmen. Hier wird der Blick auf zahlreiche Andengipfel frei, der sogar bis zum Chacaltaya mit seiner Eiszierde reicht. Auch ihn kann man von hier aus erreichen, dazu gibt es weitere lohnende Tourenziele, um die 5000 Meter hoch. Nur die letzten Meter vorm Gipfel waren leichte Kletterstellen zu überwinden, ansonsten käme man wohl auch mit dem Allradfahrzeug hinauf. Höhenmeter sind auch höchstens 400 zu überwinden. Am See zurück kommt dann der spannendste Teil, wir müssen ein Fahrzeug für den Rückweg chartern. Eventuell kriegen wir ein Taxi, mit ganz viel Glück können wir auch auf der Ladefläche eines LKWs zurückfahren, ganz nach Wunsch. Abendessen in La Paz.

9. Reisetag: Fahrt nach Uyuni

Die erste Tageshälfte verbringen wir noch in La Paz, und schauen uns das höchste Fußballstadion der Welt an, das Estadio Hernando Siles. Wegen der großen Höhe zog die Fifa in Erwägung dieses zu schließen, da in der Höhe keine regulären Spiele mehr ausgetragen werden könnten. Daraufhin bestieg Präsident Mesa mit mehreren Führern den Sajama und inizierte ein Fußballspiel auf 6500 Metern Höhe um das Gegenteil zu beweisen. Doch einiges mehr bietet dieser Stadtteil, nämlich das echte Stadtleben von La Paz, und auch landestypische Alternativen für das Mittagessen.

Am frühen Abend wartet dann unser Bus nach Uyuni, eine lange und kalte Fahrt steht uns bevor, befindet sich doch ein Grossteil der Strecke auf über 4000 Metern Höhe. Entsprechend interessant sind dann auch die Wüstenflächen, welche sich uns am nächsten Morgen eröffnen.

10. Reisetag: Salar de Uyuni

Nach der Ankunft deponieren wir unser Gepäck in unserer Agentur in Uyuni und durchforsten ein wenig die Stadt, auch um ein Frühstück zu bekommen. Bald darauf geht es dann aber endlich los, wir wollen heute die größte Salzwüste der Welt erkunden, ein Naturerlebnis aller ersten Ranges. In der Trockenzeit verdunstet alles Regenwasser dann aber und zurück bleibt eine harte Kruste aus Salz. Dieses wird von vermummten Männern mit Äxten als panes de sal (Salzblöcke) aus dem Boden geschlagen und in einer Salzmühle weiterverarbeitet. Zentrum der Salzgewinnung ist Colchani, wo praktisch der ganze Ort von jodiertem Speisesalz lebt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 Tonnen.

Colchani ist dann auch unser erster Anlaufpunkt, wir können beobachten wie das Salz auf Lastwagen verladen und abtransportiert wird. Strahlend weiß liegt das schier unendliche Salzmeer vor uns, heller als auf jedem Gletscher glänzt uns die Sonne entgegen. Ungewohnt und sehr amüsant ist es im Salz zu laufen. Dazu gibt es hier noch ein Hotel aus Salz mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Salzmuseum. Alle möglichen Kunstgegegenstände aus Salz kann man hier erwerben, aber auch den üblichen touristischen Kitsch. Nun geht es aber endlich in die unendlichen Weiten des Salars hinaus, Wege gibt es hier nicht, allenfalls Reifenspuren, trotzdem findet unser Fahrer problemlos immer den richtigen Weg.

Etwa zur Isla Pescado, einer fischförmigen Insel, welche leicht erhöht über dem Salz aufragt und ziemlich bewachsen ist, vor allem mit Kakteen. Diese sind ungefähr 1200 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Sie bilden den perfekten farblichen Kontrast zur weißen Salzmasse. Über diese bietet der höchste Punkt der Insel, nur 100 über der Oberfläche, aber in über 4000 Metern Höhe gelegen eine geniale Übersicht bis hin zu den weit entfernten schneebedeckten Vulkangipfeln.

Übernachtet wird im Pueblo San Juan, völlig abgelegen und in respektabeler Höhe. Einfache Schlafzimmer sind vorhanden, sogar eine, wenn auch recht kalte Duschgelegenheit. Gekocht wird mit dem mitgebrachten Gaskocher nichts deutet auf eine Stromversorgung hin. Draußen bewegen sich Llamaherden direkt vor unserer Unterkunft, lassen sich aber ungern Photographieren. Vor uns liegt eine karge und eigentümliche Vulkanlandschaft, Felsen, Sandböden und schneebedeckte Gipfel wechseln sich ab, hin und wieder abgelöst durch grüne Fleckchen wo doch tatsächlich Kartoffeln und Getreide angebaut werden.

11. Reisetag: Lagunen und Vulkane

In dem Stil geht es auch am nächsten Tag weiter, wir durchqueren fast verlassene Dörfer, verfallene Schulen und die interessantesten Landschaften, die man sich nur vorstellen kann. Rauchende Vulkane wie der über 5800 Meter hohe Ollague säumen den Horizont, Lagunen in allen erdenkliche Farben, rot, grün oder türkis, dazu die bizzarsten Felsgebilde (teilweise mit Bouldermöglichkeiten) und eine von Flechten bis zu kleineren Kakteenarten erstaunlich vielfältige Vegetation. Ob die wenigen Bewohner die eigentümliche Schönheit dieser an sich äußerst lebensfeindlichen Landschaft wohl ähnlich wahrnehmen? Die heutigen Highlights sind die Laguna Verde mit der ebenmäßigen fast 6000 Meter hohen Pyramide des Licancabur im Hintergrund und ein nahe gelegenes „Thermalbad“, eine heiße Quelle mit Bademöglichkeit. Dazu steuern wir aber noch zwei von Natur aus rote Lagunen an, jeweils mit großen Flamingoaufkommen. Laguna Colorada heißt die bekannteste.

Mit etwas Glück ist der Wechsel der Laguna von grün zu rot zu sehen, die Chancen sind gut, schließlich übernachten wir hier.

12. Reisetag: Geysire

Für den nächsten Tag steht dann als erstes der Sol de Manana auf dem Programm, ein Geysir aus kochenden Lavaschlammlöchern bestehend. Diese sind nur am frühen Morgen aktiv und blasen eine ca. 10 Meter hohe Dampfwolke in die noch eiskalte Luft. Gelbliche Schwefeldämpfe mischen sich dazwischen, brodelnde Löcher und wenig fester Untergrund überall, welch ein Schauspiel. Danach passieren wir eigenartige, kalkgraue Felsgebilde, dessen interessantestes ungefähr die Form eines Pilzes hat. Dieser wird Arbol de Piedra genannt, Baum aus Stein. Die langohrigen Chinchillas leben hier und haben ebensoviel Spaß wir in den Felsen herumzuklettern. Weitere landschaftliche Kuriositäten und noch mehr Flamingos begleiten uns, oder zumindest unsere Augen auf unserem Weg.

13. Reisetag: Licancabur

Sehr früh am Morgen gehen wir den Gipfelaufstieg an. Uralte Inkapfade führen auf den Gipfel, dem wir uns noch ein Stück mit dem Allradfahrzeug nähern. Trotzdem liegen noch mehr als 1000 Höhenmeter anstrengender Aufstieg durch lockeren Vulkansand vor uns. Dafür bleiben wir von technischen Schwierigkeiten verschont, die Hände werden nicht gebraucht, Eis wird ebenfalls nicht betreten, eventuell erschweren Schneereste den obersten Teil des Aufstieges. Am Schluss erwarten uns noch einige glatte, leichte Felsen bis eine Scharte den Kraterrand markiert. Tief unter uns befindet sich ein kleiner Kratersee, Ruinen zieren die Gratkante. Wenige Minuten später haben wir den aussichtsreichen Gipfel geschafft, die komplette Atacama liegt unter uns. Bei klarer Sicht, und die gibt es hier meistens, rückt sogar der 6893 Meter hohe Ojos de Salado ins Blickfeld. Nachdem wir uns satt gesehen haben geht es wieder hinunter, wo unser Fahrzeug schon wartet. Nicht weit weg liegt unser Übernachtungslager, ein kleiner Hof mit Gruppenschlafraum inmitten dieser Steinwüste mit unbezahlbarem Blick auf Lagunen und Vulkane. Leider nicht allzu lange, denn bald wird es dunkel und sehr kalt. Wir übernachten schließlich auf über 4000 Metern Höhe. Unendlich klar ist hier die Luft, natürlich auch Nachts, selten lässt sich ein intensiver Sternenhimmel erleben, mit dem Kreuz des Südens als Krönung des Ganzen.

14. Reisetag: Rückkehr nach Uyuni

Durch bizarre Felswüsten und weiterhin spektakuläre Wüstenlandschaften geht es aussichtsreich zurück nach Uyuni, wo als letzter Punkt der Tagesordnung noch der Zugfriehof Cemeterio de los Trenes auf dem Programm steht. Nachdem uns ein Hotel duschen zur Verfügung gestellt hat geht es noch am gleichen tag weiter nach La Paz. Endlich gibt es eine guten Liegebus dorthin sodass wir hoffentlich in dieser Nacht recht gut schlafen können. Zurück in Uyuni kommt uns unser vorher so einfaches Hotel plötzlich sehr komfortabel vor, nach Tagen gibt es dann am sogar kurzzeitig wieder warmes Wasser, welch ein Luxus. Um den noch zu steigern können wir am Abend gleich noch ein gutes Restaurant aufsuchen, wie wäre es mit Pasta.

15. Reisetag: Fahrt nach La Paz - Ruhetag

Am morgen sitzen wir noch kurzzeitig im Bus, kommen aber früh morgens schon in La Paz ein. In La Paz angekommen können wir endlich wieder im Luxus schwelgen. Der Rest des Tages steht zum Ausruhen zur freien Verfügung.

16. Reisetag: Chacaltaya

Heute steht noch ein letzter Formtest an, eine Tour ins höchstgelegene Skigebiet der Welt nach Chacaltaya. Zuerst passieren wir El Alto wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen, zum Einkaufen von Lebensmitteln. Dann geht es auf einer Schotterpiste immer höher hinauf. Besiedelte Flächen gibt es hier kaum noch, nur vereinzelt sind einige sehr einfache Hütten zu sehen, dafür kreuzen llamas den Weg, Enge Serpentinen führen in die Höhe, natürlich dürfen imposante Tief- und Fernblicke nicht fehlen. Sogar die weiße Kuppe des Sajamas ist zu sehen, in einigen Hundert Kilometern Entfernung versteht sich, dazu Tiefblicke zum viel näheren Titicacasee und von grün bis orange extrem vielfarbiges Gestein. Der hohe Eisengehalt im Boden sorgt für eine rötliche Färbung vieler Schuttfelder und auch Seen.

Auf 5100 Metern Höhe wird die Luft dann schon ziemlich dünn, eine Hütte des österreichischen Alpenvereins befindet sich hier, mit Übernachtungsmöglichkeit. Etwas weiter unten ist der Skilift zu finden, eine einzige Piste gibt es und einen Schlepplift. Doch anstatt Ski zu fahren steigen wir dem Chacaltaya selbst aufs 5300m hohe Dach. Sehr langsam geht es hier oben vorwärts, gesund ist es bestimmt nicht 1500 Höhenmeter mit dem Bus zu überwinden und dann auch noch auf dieser Höhe Sport zu treiben. Trotzdem finden sich immer einige Gäste auf dem Gipfel ein, wir gehen noch weiter um einen Nachbargipfel zu besteigen. Nach der Rückkehr stellen wir gemeinsam mit unserer Partneragentur in La Paz noch schnell die Ausrüstung für den Parinacota zusammen.

17. Reisetag: Anfahrt nach Sajama

Zuerst einmal fahren wir mit dem Allradfahrzeug nach Patacamaya einem kleinen Dorf an der Hauptstraße, wo wir erst mal frühstücken. Durch karge Steppenlandschaften geht die weitere Fahrt, mit einem weiteren Stopp für eine Marktveranstaltung. Sajama ist kleines, völlig abgelegenes Dorf am Fuße des gleichnamigen Berges, mit 6542 Metern der höchste Berg Boliviens. Um das Ganze zu komplettieren wurde schon 1939 das gesamte Umland unter Schutz gestellt und der fällige Nationalpark dann ebenfalls Parque National Sajama genannt. Hier befinden sich noch weitere Vulkanberge, dazu der höchste Wald Boliviens (Quenuabäume), Lagunen, heiße Quellen, Geysiere sowie prähispanische Ruinen. Heimisch sind Vicunias, Kondore, Marsupials, Andenpumas, Gürteltiere, Andenfüchse, Flamingos und Andenwildkatzen, also eine stattliche Auswahl interessanter Tierarten.

Doch zuerst heißt es registrieren lassen und die Gebühr bezahlen, das geht allerdings recht schnell und unkompliziert. Das Dorf ist sehr einfach aufgebaut, Strom und Wasser gibt es hier nicht, aber einen kleinen Laden, in einem Restaurant platziert, und ein paar extrem einfachen Hospendajes. Das Ganze auf immerhin über 4300 Metern Höhe. Im kleinen Ladenrestaurant gibt es auch ein gutes Abendessen und auch ein Bett.

18. Reisetag: Hochlager Parinacota

Früh verlassen wir Sajama heute, einen Teil des Weges hilft uns unser Fahrzeug noch weiter, dann aber geht es nur noch zu Fuß weiter, und zwar mit einigem an Gepäck. Vom Fuß des Berges sind noch knapp 800 Höhenmeter zu bewältigen ehe das Hochlager auf 5300 Metern Höhe erreicht wird. Diese befindet sich im Südosten des Vulkans an einem markanten Gratrücken. Hier schlagen wir unsere Zelte auf, mit unvergleichlicher Aussicht auf zahlreiche Lagunen und Vulkane. Der Aufstieg zum Lager ist eher flach, trotzdem sehr mühsam, führt er doch durch lose und rutschige Vulkanaschen. Oben ist es sehr kalt und windausgesetzt, weshalb schnell in die Zelte geflüchtet werden kann. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis ist das eigentlich karge Abendmahl vor den Zelten und atemberaubender Hochgebirgskulisse, mit dem Sonnenuntergang als Höhepunkt.

19. Reisetag: Gipfel Parinacota

Den Sonneaufgang hingegen erleben wir nicht mehr vor den Zelten, denn dann sind wir schon ein paar Stunden unterwegs. Um Mitternacht werden wir für ein kurzes Frühstück in kalter Umgebung geweckt, kurz danach geht es in Richtung Krater. Zwar nur mäßig steil ist das Gelände, aber sehr mühsam. Bald können die Steigeisen angelegt werden, wirklich anspruchsvolle Eispassagen stellen sich uns aber nirgends in den Weg. Fast etwas monoton wirkt der Anstieg, doch dafür ist die Aussicht umso interessanter, wenn es nicht zu dunkel ist. Sehr anstrengend wird das Ganze bei Neuschnee, der ist aber zum Glück hier selten. Gut 6 Stunden später ist der Kraterrand geschafft, die Sonne dürfte auch so langsam aufgehen. Welch ein Schauspiel mit strahlenden Eisflächen und grandiosen Lichtspielen. Eine weitere Stunde benötigen wir für die aussichtsreiche und sehr lohnende Umrundung des Kraters, bevor wir den Lohn für die Mühen, den gewaltigen Gipfelblick genießen können. Vor allem der nahe gelegene Sajama beherrscht die Szenerie, doch es fallen noch zahlreiche weitere Vulkane ins Auge. Besonders imposant wirkt der benachbarte Pomerape, der fast gleich hohe Zwillingsgipfel des Parinacota. Abgestiegen wird zuerst bis zum Hochlager, welches wir zusammenpacken und dann weiter zu unserem Fahrzeug absteigen. Diese bringt uns noch zu den benachbarten heißen Quellen, wo ein entspannendes Bad ansteht. Später werden wir uns in dem Ladenrestaurant einmieten. Es gibt zwar keine richtige Toilette hier, kein Licht und fließend Wasser dafür aber ein gutes Abendessen und die lang ersehnte Sprite. Ansprüche stellen wir sowieso keine mehr, Hauptsache ein warmes Bett.

20. Reisetag: Von Sajama nach La Paz

Am Morgen bleibt noch Zeit für ein paar schöne Vulkanfotos in kristallklarer Luft. In jedem Fall sollte man durch das weiße Friedhofstor das klassische Sajamafoto versuchen. Auf Wunsch können wir vor der Abfahrt noch etwas durch das Nationalparkgebiet wandern. Durch die grandiose Vulkanlandschaft führt unser Weg zurück nach La Paz. Heute brauchen wir nur noch im Auto sitzen, eine angenehme Abwechselung zu den Strapazen der Vortage. Dabei bleiben uns noch einige Blicke zurück zum Sajama in etlichen verschiedenen Perspektiven.

In La Paz steht dann Ausruhen auf dem Programm, dazu natürlich endlich mal wieder eine warme Dusche und ein reichhaltiges Abendessen.

21. Reisetag: Ruhetag

Reservetag, falls das Wetter vorher nicht mitgespielt hat, haben wir heute noch mal die Gelegenheit den Gipfel zu besteigen. Ansonsten steht dieser Tag zur freien Verfügung, was in den meisten Fällen auf Ausruhen hinauslaufen dürfte. Aber der heutige Tag bleibt auch um letzte Einkäufe zu machen, Souvenirs einzukaufen und sich allmählich geistig von Bolivien zu verabschieden. Auch können wir uns noch einige der zahlreichen Parks anschauen, einen weiteren Markt besuchen oder ein paar koloniale Gebäude begutachten.

Am Abend feiern wir dann die gelungenen Gipfelanstiege mit einem zünftigen Abendessen, mit etwas Glück finden wir einheimische Musiker in einem der Restaurants. Wer möchte kann sich auch noch mit zwei/drei Pisco von Südamerika verabschieden.

22. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstop in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Bolivien. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

Stornierung

  • bis 45 Tag(e) vor Beginn: Gebühr in Höhe von 10% des Preises
  • bis 21 Tag(e) vor Beginn: Gebühr in Höhe von 15% des Preises
  • bis 16 Tag(e) vor Beginn: Gebühr in Höhe von 30% des Preises
  • bis 6 Tag(e) vor Beginn: Gebühr in Höhe von 50% des Preises
  • bis 1 Tag(e) vor Beginn: Gebühr in Höhe von 75% des Preises
  • ab 1 Tag(e) vor Beginn: Um die Tour zu diesem Zeitpunkt zu stornieren, setze dich bitte mit unserem Kundenservice in Verbindung.

Details

  • Voraussetzungen: Gute körperliche Verfassung, festes Schuhwerk, ausreichende Ausdauer

Treffpunkt

Land: Bolivien

Flughafen La Paz

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Kategorie Bergtouren
Schwierigkeit Fortgeschrittener
Dauer: 22 Tage
Länge 0 km
min. Teilnehmer 2
max. Teilnehmer 10
Deutsch
Englisch
Spanisch

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Hintergrundfoto: © Aleksandar Mijatovic | www.shutterstock.com