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Survival - Überlebenstraining in der freien Natur

Wer kennt nicht die legendären Abenteuer des Robinson Crusoe? Zusammen mit seinem Freund Freitag überlebte er 28 Jahre auf einer einsamen Insel. Mit nur spärlicher Ausrüstung baute er eine Unterkunft und versorgte sich selbst mit Nahrung. Was für Robinson Crusoe eine notwendige Überlebensstrategie war, ist heute für viele Menschen zu einem beliebten Freizeitabenteuer geworden. In speziellen Survival Trainings und Touren lernen die Teilnehmer die wichtigsten Survival Techniken und verbringen einige Tage weit entfernt von jeglicher Zivilisation. Vom eintägigen Survival Kurs bis zum mehrtägigen Camp gibt es die unterschiedlichsten Angebote.

Du willst selbst an einem Survival Training teilnehmen? Wir haben dir die wichtigsten Fakten und Touren zum Thema Survival zusammengefasst. Deinem eigenen Survival Abenteuer steht somit nichts mehr im Weg.

Survival Kurse und Erlebnisse ►

Unterschied Bushcraft und Survival

Lager beim Survival Training

Durch verschiedene Fernsehserien wie beispielsweise „Das Dschungelcamp“ wird das Thema Survival immer bekannter. Namen wie Les Hiddins und Ray Mears werden ebenfalls häufig mit dem Begriff in Verbindung gebracht. Mit Serien wie Bush Tucker Man, Ray Mears’ Bushcraft oder Extreme Survival begeisterten Sie zahlreiche Zuschauer.

Der Begriff „Survival“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Überleben“. Hierzu gehören alle handwerklichen Fähigkeiten und Kenntnisse, die du benötigst, um dich in der Wildnis zu behaupten. Das Überleben im urbanen Umfeld kann ebenfalls als Survival bezeichnet werden. Hiermit ist das Überleben in Ausnahmesituationen wie Naturkatastrophen gemeint.

Im Unterschied zum Bushcraft bezeichnet der Begriff Survival das Überleben mit Hilfe einer grundlegenden Ausrüstung. Beim Bushcraft versuchst du, ohne vorhandene Hilfsmittel in der Natur zu überleben. Außerdem ist Bushcraft eher auf das längere Überleben in der Wildnis ausgelegt. Ziel des Survival ist es, nach möglichst kurzer Zeit aus der Wildnis zu gelangen.

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Gründe für ein Survival Training

Gemütliches Sitzen am Lagerfeuer Für die Teilnahme an einem Survival Training gibt es verschiedene Gründe. Zum Beispiel ist es die ideale Möglichkeit, um vom Alltagsstress abzuschalten und einen klaren Kopf zu bekommen. Einige Tage ohne Handy, Internet und ständige Erreichbarkeit sind gerade in der heutigen Zeit ein Luxus.

Zusätzlich erlernst du neue Fähigkeiten und bist einer völlig neuen Situation ausgesetzt. Du erkundest die Natur abseits der Zivilisation, die man sonst nur in Filmen oder auf Fotos zu sehen bekommt.

Da du zusammen mit einer Gruppe unterwegs bist, trainierst du auch deine Teamfähigkeit. Die Erfahrungen, die ihr gemeinsam in der Wildnis macht, werdet ihr so schnell nicht vergessen. Nicht umsonst werden Survival Trainings für Betriebsausflüge und Teamevents immer beliebter.

Sicherheit beim Survival

Die Sicherheit der Teilnehmer steht immer an erster Stelle. Auf allen Survival Trainings und Camps wirst du von erfahrenen Guides begleitet. Die Guides kennen sich im jeweiligen Gebiet aus und verfügen über eine langjährige Erfahrung. Sie können die potenziellen Gefahren im Vorfeld erkennen und einschätzen. Um das Sicherheitsrisiko bei einem Survival Training möglichst gering zu halten, solltest du dich immer an die Anweisungen deines Guides halten.

Im Fall einer Verletzung, bei einem Unwetter oder Ähnlichem besteht die Möglichkeit, externe Hilfe anzufordern. Bei schlechtem Wetter können Touren abgesagt werden, um die Sicherheit der Teilnehmer nicht zu gefährden. In diesen Fällen bekommst du einen Ersatztermin angeboten.

Ausrüstung und Kenntnisse zum Überleben in der Wildnis

Feuer machen beim Survival Training Die Ausrüstung, die du beim Survival benutzen darfst, ist von der jeweiligen Tour abhängig. Auf den meisten Touren bist du mit einer grundlegenden Ausrüstung ausgestattet. Hierzu zählen: wetterfeste Kleidung, Stirnlampe, Taschenmesser, Campinggeschirr und eine Flasche für Trinkwasser. Je nach Tour bekommst du eine einfache Verpflegung.

Vorkenntnisse benötigst du in der Regel nicht. Es ist allerdings wichtig, dass du in einer guten körperlichen Verfassung bist. Du musst dich für einige Tage auf ein Leben in der freien Natur einlassen und mit einer spärlichen Ausrüstung auskommen.

Das Programm der Survival Tour ist abhängig von der Region und dem gewählten Anbieter. Generell lernst du während der Tour die wichtigsten Survival Techniken aus folgenden Bereichen:

Schutz und Lagerbau: Der Schutz vor Tieren und Witterungsbedingungen gehört zu den wichtigsten Lektionen beim Survival. Während der Tour lernst du daher den Bau eines Notlagers und die Herstellung einfacher Werkzeuge.

Wasser und Nahrung: Kenntnisse zur Wasser- und Nahrungssuche sind ebenfalls überlebenswichtig. Es gibt verschiedene Techniken für die Wassersuche und -reinigung. Eine Einführung in die Pflanzenkunde und -zubereitung sowie die Ernährung mit tierischer Notnahrung gehört in der Regel ebenfalls zum Programm.

Feuer machen: Das Feuermachen ohne Streichholz und Feuerzeug gehört zu einer der bekanntesten Techniken aus dem Survival-Bereich. Natürlich wirst du dich auch an dieser Technik versuchen.

Navigation: Zusätzlich erhältst du praktische Tipps, wie du dich in einer unbekannten Umgebung orientieren kannst.

Tipp: Gut gerüstet in dein Survival Abenteuer

Regionen für das Survival Training

Notlager beim Survival Training Beim Überlebenstraining in der Wildnis wirst du je nach Land und Jahreszeit vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt. In der trockenen und kalten Subpolaren Zone herrschen völlig andere klimatische und vegetative Bedingungen als im Wald oder der Wüste.

Für den Einstieg ins Survival Training eignen sich am besten Nadel-, Laub- oder Mischwälder in kühl-feuchten Regionen. Denn in dieser Umgebung kannst du dich vollständig auf das Erlernen der Survival-Techniken konzentrieren und bist nicht zusätzlichen Herausforderungen wie Wassermangel oder extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt.

Die 6 beliebtesten Regionen für ein Survival Training:

Jahreszeit und Dauer des Survival Trainings

Generell ist eine Survival Tour zu jeder Jahreszeit möglich. Die meisten Touren finden jedoch im Sommer statt. Wenn du dich für ein Survival Training im Winter entscheidest, benötigst du zusätzlich eine winterfeste, warme Ausrüstung. Du bist völlig anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt und lernst dementsprechend andere Überlebenstechniken kennen als im Sommer. Am besten lässt du dich von einem erfahrenen Guide beraten, welche Tour sich am besten für dich eignet.

Die Dauer des Survival Trainings kann stark variieren. Es gibt Touren, die einen knappen Tag dauern, bis hin zu ausgedehnten Survival Touren, auf denen du einen ganzen Monat unterwegs bist. Die Wahl liegt ganz bei dir.

Feedbackformular Survival


Survival Touren und Camps

Survival Camps für Einsteiger und Fortgeschrittene

Tierfell beim Survival Training Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Survival Camp das Richtige ist, kannst du zunächst an einem eintägigen Survival Training teilnehmen. In diesen Kursen lernst du ausgewählte Survival Grundlagen kennen und bekommst einen ersten Eindruck vom Überleben in der Wildnis.

Falls du dich etwas intensiver mit dem Thema Survival beschäftigen willst, sind längere Touren eine gute Wahl. Je nachdem, wie viel Zeit du zur Verfügung hast, kannst du bis zu einem Monat deine Survival-Fähigkeiten trainieren.

Überlebenstraining als Teamevent

Bogenschießen beim Survival Training Als Teamevent ist ein Survival Camp hervorragend geeignet. Viele Techniken wie der Bau eines Notlagers oder die Suche nach Nahrung finden im Team statt und erfordern gute Zusammenarbeit. Zum Beispiel kannst du im Brandenburger Wald auf eine zweitägige Survival Tour gehen und deine Arbeitskollegen von einer ganz neuen Seite kennenlernen.

Optional lässt sich das Survival Training mit verschiedenen Outdoor Sportarten wie dem Bogenschießen, einer Kanufahrt oder Teamspielen verbinden.

Falls du auf der Suche nach einem einzigartigen Junggesellenabschied bist, ist eine Survival Tour auf jeden Fall die richtige Wahl. Die Tage, die ihr zusammen in der freien Natur verbringt, werden euch mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.

Survival Alternative: Wanderungen und Kochen am Lagerfeuer

Essen kochen am Lagerfeuer Du hast keine Lust auf ein richtiges Überlebenstraining, willst aber die unberührte Natur genießen? Dann sind ausgiebige Wandertouren abseits der Wege das Richtige. Zum Beispiel kannst auf einer dreitägigen Wanderung die Natur der Schweizer Berge kennenlernen. So bist du ohne Survival Training in der freien Natur unterwegs. Übernachtet wird im herkömmlichen Campingzelt.

Das Kochen am Lagerfeuer ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, Zeit in der Natur zu verbringen. Neben dem Sammeln von Feuerholz und dem Herrichten der Feuerstätte erhaltet ihr auf dieser Tour wertvolle Tipps für das Zubereiten von Speisen am Lagerfeuer. Dieses Drei-Gänge-Menü unter freiem Himmel ist auf jeden Fall eine einzigartige Erfahrung.


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